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Vier neue Triumph für 2027Volldampf für die neue Saison
Spektakulärer Schritt: Triumph enthüllt mit einem Trommelwirbel gleich vier neue Modelle: die Bonneville T40, die Street Triple 798 und deutliche Aufwertungen für die Tiger 1200 und die Tiger 900. Allerdings wird nicht alles verraten bei drei der vier Modelle werden die Details erst in den kommenden Wochen verlautbart. Wir spekulieren schon einmal vorab.
Triumph Bonneville T40 und T40 Black
Nicht spekulieren müssen wir freilich bei der ersten Neuheit, der „kleinen“ Bonneville. Zu diesem Modell hat Triumoh bereits fast alle wichtgen Infos verautbart. Warum fast? Der Preis fehlt noch. Alle übrigen zentralen Fakten könnt Ihr in unsere eigenen Geschichte zur Bonneville T40/T40 Black nachlesen.
Das Wichtigste in Kürze: Der neue Retro-Klassiker nützt den EInzylinder, den wir bereits aus der Speed 400, der Tracker 400 und der Scrambler 400 X/XC kennen. Allerdings in einer neuen Abstimmung mit neuem Zylinderkopf, der noch mehr Punch von unten bescheren soll, dafür weniger Spitzenleistung: 32 PS sind es hier.
Sorgsam entwickelte Triumph auch einen neuen Rahmen, da man einer Bonnie unbedingt zwei Federbeine am Heck spendieren wollte. Und liebevoll ist auch das Design, mit schönen Abdeckungen, herrlichem Peashooter-Auspuff und Zweifarb-Lackierungen samt handgezogenen Linien.
Weit über das Maß der Klasse hinaus ragt die Ausstattung: Kurven-ABS und Schräglagen-Traktionskontrolle sind hier noch so selten anzutreffem wie ein rosafarbenes Nashorn auf der Wiener Ringstraße. Außerdem sind auch ein Tempomat und ein völlig neues, rundes TFT-Display samt Connecitivity Standard. Sehr witzig: Das Display kann einen „Heritage-Mode“, der analoge Anzeigen simuliert.
Die fesche Triumph Bonneville T40 soll im späten Frühjahr auf den deutschen und österreichischen Markt kommen.
Triumph Street Triple 798
2023 gab’s das letzte Update für das mittlerweile legendäre Sport-Naked, jetzt scheint einmal mehr kein Stein auf dem anderen geblieben zu sein. Die zwischenzeitige Einführung der Trident 800 dürfte es den Entwicklern erlaubt haben, noch radikaler zu denken – und zu konstruieren.
Schon optisch merkt man der neuen Streety die forcierte Sportlichkeit an. Das Heck ist scharf und filigran, die neuen Doppelscheinwerfer mit spektakulärer LED-Tagfahrlicht-Signature blicken grimmig wie ein Bär, dem man den Honigtopf entwendet hat.
Motorisch vollzieht man das gleiche Update wie in der Moto2, wo man ja seit Jahren exklusiver Antriebslieferant ist. Der Triple wächst von bislang 765 auf 798 Kubikzentimeter, entsprechend erwarten wir uns auch einen kleinen Zuwachs an Leistung und Drehmoment, ausgehend von den bisherigen Werten 130 PS und 80 Newtonmeter.
Völlig neu dürften auch Rahmen und Schwinge sein, ebenso die Räder. Der Schalldämpfer krümmt sich noch kompakter unter das Bike als bisher. Alles wirkt extrem kompakt, sehnig, entschlossen. Es wird interessant, ob man den bisher schon schlanken Wert von 188 Kilo fahrfertig nochmals unterbieten kann.
Noch keine Angaben gibt es von Seiten Triumphs über die Modellpalette. Gezeigt wird uns hier die RS-Version, über eine mögliche R- oder RX-Variante wie zuletzt spricht man noch nicht.
Was wir jedoch wissen: Wann wir mehr wissen. Am 17. November werden sämtliche Details zur neuen Street Triple 798 enthüllt. Dann gibt es mehr dazu auch hier.
Triumph Tiger 1200 Modelljahr 2027
Das Flaggschiff der Adventure-Palette von Triumph wird 2027 ebenfalls erneuert. Ohne, dass wir zu diesem Zeitpunkt die Details kennen, gehen wir davon aus, dass dies ein tiefgreifenderes Facelift sein wird, schließlich ist die Tiger 1200 in dieser Generation erst fünf Jahre am Markt.
Beim Vergleichen der Bilder wirkt es dann auch so, als ob die Proportionen und das Grundgerüst erhalten geblieben sind; natürlich auch der Motor, der allerdings mehr Power als die zuletzt gebotenen 150 PS freisetzen soll – und mehr Laufkultur bieten, das wurde expilizit genannt.
Einen großen erkennbaren Unterschied markiert die Front, die nun einen zentralen Scheinwerfer aufweist und ein darüber positioniertes, schwingenartiges LED-Tagfahr-Leuchtenband. Auch an den Seitenverkleidungen erkennt man stilistische Änderungen, die das große Adventurebike wieder ein Stück moderner machen.
Was wurde noch verraten: Es werden neue Technologien zum EInsatz kommen, außerdem will man das ausgefeilteste Fahrwerk konstruiert haben, das jemals an einer Triumph verbaut wurde. Da sind wir gespannt.
Offen bleibt auch hier, was mit der Modellpalette geschieht. Die Fotos zeigen eine Rallye Explorer, also das Topmodell mit großem 30-Liter-Tank und 21-Zoll-Vorderrad. Ob es die anderen Versionen mit kleinerem Tank (Pro-Versionen, 20 Liter) und die GT-Varianten mit 19-Zoll-Vorderrad weiterhin geben wird? Wir rechnen stark damit.
Genau wissen wir es in drei Wochen ab Veröffentlichungsdatum dieses Textes: Am 27. Oktober will Triumph die Details zur neuen Tiger 1200 enthüllen.
Triumph Tiger 900
Last but not least spendiert Triumph auch seiner Mittelklasse-Reiseenduro ein kräftiges Update. Die Front ähnelt nun erneut jener der großen Schwester, auch hier finden wir also einen Zentralscheinwerfer und ein LED-Lecuhtband als Tagfahrlicht darüber.
Da dieses Modell aber bereits sieben Jahre abgedient hat (mit einem ersten Update vor drei Jahren), scheinen die Änderungen noch gravierender zu sein als bei der Tiger 1200. So lässt sich beispielsweise ein neuer Heckrahmen erkennen, völlig umgemodelte Seitenverkleidungen und auch ein wesentlich veränderter Tank, auf dessen Oberseite sich nun ein Staufach befinden dürfte. Der Platz für den Sozius dürfte auch nochmals bequemer geworden sein.
Was verrät Triumph vorab? Es wird mehr Leistung geben, also ein Plus gegenüber den aktuellen 108 PS. Außerdem soll das Fahrwerk überarbeitet worden sein, dazu soll es erweiterte Fahrertechnologien geben, inklusive Connectivity-Funktionen der nächsten Generation. Was man bereits gut erkennt: Vorne wie hinten wurde Platz für Radareinheiten geschaffen.
Auch hier: Kein Hinweis zur Modellpalette, die einst aus mehreren GT-Modellen (19 Zoll vorne) und Rally-Versionen (21 Zoll) bestanden hat und mittlerweile auf zwei „Sondermodelle“ ausgedünnt wurde. Am Foto ist jedenfalls eine Rally Pro zu sehen – das Modell, das wir einst im Dauertest bewegten und schon damals unser Herz im Sturm erobert hat. Wir finden gerne heraus, ob dies auch in der neuen Aufmachung gelingt.
Zuvor bekommen wir aber noch die Details serviert, zum Abschluss des Quartetts am 15. Dezember.
Motorradneuheiten 2027 – Übersicht
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