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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
11.6.2016

Yamaha SCR950Der Nächste Scrambler?

Cooler Neuzugang ins Yamaha-Programm: die SCR950 springt punktgenau auf den aktuellen Scrambler-Zug auf. Schlechte Nachricht allerdings: das Modell kommt zwar im Juli zu den Händlern, allerdings vorderhand nur in den USA. Die Frage, ob die 950SCR auch in Europa angeboten werden wird, lässt Yamaha noch unbeantwortet.

Wir hoffen allerdings auf eine positive Entscheidung, immerhin sieht man ja auf den Fotos, dass die SCR als stimmiges Konzept für unkomplizierten, fröhlichen Fahrspaß stehen würde. Als technische Basis dient die XV950, die ja auch bei uns als Basismodell, Special und Racer im Programm ist. Der luftgekühlte V-Zweizylindermotor ist für Scrambler-Zwecke natürlich eine geile Basis, müsste aber auf Euro 4 umgestellt werden. Mit aktuell 52 PS würde er sich freilich deutlich unterhalb der vergleichbaren Ducati Scrambler 800 mit ihren 75 PS einordnen.

Neben dem Motor wurden auch Rahmen und Details wie Tacho und Rückleuchte übernommen, neu sind die Speichenfelgen, der flache Sattel und der nicht ganz so hübsche 2-in-1-Auspuff. Motorschutz, Faltenbälge, Lenker mit Strebe, Nostalgie-Scheinwerfer und Startnummer-Seitenabdeckungen sorgen für den hemdsärmeligen Scramber-Stil. In den Staaten wird die SCR950 8699 US-Dollar kosten, bei uns müsste sie sich wohl auf Augenhöhe oder sogar etwas unter der Ducati Scrambler 800 einordnen – sprich vierstellig bleiben. 
Motorrad Bildergalerie: Yamaha SCR950

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11.1.2019

Prototyp der neuen Triumph Rocket 3, stehend von links nach rechts mit den auffälligen Auspuffkrümmern und den neuen Sidepipes.
Prototyp der neuen Triumph Rocket 3, stehend von links nach rechts mit den auffälligen Auspuffkrümmern und den neuen Sidepipes.

Triumph Rocket kehrt zurück!Erwischt: Prototyp der Rakete!

Von ihrer Vorstellung im Jahr 2004 bis zu ihrem Verschwinden vom europäischen Markt im letzten Jahr, bedingt durch die fehlende Euro-4-Homologation, war sie das Motorrad mit dem größten Hubraum und dem mächtigsten Drehmoment am Markt: die Triumph Rocket 3, mit ihrem längs eingebauten, 2,3 Liter großen Dreizylinder. Und nun, mit Euro 5 kurz vor Inkrafttreten, steht Triumph kurz davor eine komplett neue Rocket 3 für das Modelljahr 2020 vorzustellen.

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Yamaha:

5.11.2018

Yamaha 3CT
Yamaha 3CT

Yamaha 3CT PrototypDer nächste Dreiradler!

Yamaha hat offenbar Gefallen an Fahrzeugen mit drei Rädern gefunden und präsentiert nach dem Tricity und der Niken ein weiteres Konzept. Diesmal geht’s wieder um den urbanen Bereich, allerdings eine Stufe über dem Tricity mit nur 125 Kubik. Die Studie 3CT verfügt über den Blue-Core-Einzylinder mit 300 Kubikzentimeter, der auch den XMAX 300 antreibt. Zusätzlich besitzt der Dreiradler erstmals bei Yamaha ein System zur Neigungsverriegelung – so wie der Urvater aller modernen Dreirad-Roller, der Piaggio MP3. Bleibt man an der Ampel stehen, dann muss man den Fuß gar nicht mehr auf den Asphalt setzen. 

Dass diese Studie in absehbarer Zeit serienreif wird, halten wir für ziemlich gesichert. Doch wann und wie genau – diese Fragen sind derzeit noch offen ...
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5.11.2018

Yamaha Niken GT
Yamaha Niken GT

Yamaha NIKEN GTDREIRAD AUF REISEN

Noch bevor die revolutionäre und polarisierende Niken richtig am Markt angekommen ist, stellt Yamaha dem Dreirad bereits eine zweite Version zur Seite: die Niken GT. Wie der Name nahelegt, handelt es sich dabei um eine für Reisezwecke optimierte Variante der Niken. Die Unterschiede im Detail:

– Hoher Windschild
– Komfortsitz
– Heizgriffe
– Halbfeste 25-Liter-ABS-Seitenkoffer
– Heckgepäckträger mit Beifahrer-Haltegriff
– Hauptständer
– Zweite 12 V-Gleichstromsteckdose
– Spezielle GT-Karosseriefarben und Telegabel-Ausführung

Die Niken GT soll in Nimbus Grey oder Phantom Blue bereits ab Jänner bei den Yamaha-Händlern verfügbar sein.
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5.11.2018

Yamaha XSR700 Tribute
Yamaha XSR700 Tribute

Yamaha XSR700 XTributeHommage an die legendäre XT

In den 1980er-Jahren war die Yamaha XT auf unseren Straßen so verbreitet wie heute Polizisten mit Laserschwertern. Warum? Weil die XT cool, universell einsetzbar und leistbar war. Diesem Erfolgsmodell zollt Yamaha nun Tribut und legt eine Sonderversion der XSR700 auf: die XSR700 XTribute.

Besonderes Kennzeichen ist naturgemäß die ikonische Tank-Lackierung, dazu haben Designer extra einen eigenen Sattel im Stil der XT entworfen; dazu gibt’s einen etwas breiteren Lenker, größere Offroad-Fußraster, Reifen mit Würfelprofil und optional einen hochgelegten Akrapovic-Scrambler-Schalldämpfer (Foto davon unten in der Slideshow). Der weiße Kotflügel vorne, die goldenen Felgen und viele dunkle Teile (Gabelprotektoren, Kühlerschutz, Rahmenabdeckungen) sorgen für ein stimmiges Ensemble und bescheren einem gleich Erinnerungen an längst vergangene Tage. Hach! 

Technisch bleibt sonst alles beim gewohnten Bild der XSR700, was nur Gutes bedeutet. Das hübsche Sondermodell soll ab April 2019 lieferbar sein, ein Preis wird nachgereicht.
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5.11.2018

Yamaha Tenere 700
Yamaha Tenere 700

Yamaha TÉnÉrÉ 700Staub aufwirbeln!

Ein wenig erinnert der Launch der Yamaha Ténéré 700 an die unendliche Geschichte: Zuerst wurden Prototypen präsentiert, dann endlos lange Erprobungsfahrten absolviert, jetzt endlich sehen wir das Serienmodell – um zu erfahren, dass der Marktstart erst in der zweiten Jahreshälfte 2019 passiert. Da spannt uns Yamaha stärker auf die Folter als so mancher Hollywood-Thriller.

Immerhin: Die Wartezeit könnte sich lohnen. Was Yamaha hier auf die Räder stellt, ist nämlich durchaus einzigartig am Markt – eine leichte, sehnige Reiseenduro mit authentischen Offroad-Fähigkeiten und erprobtem Zweizylinder. Dieser – der CP2-Motor – wird ja seit Jahren in der MT-07, der XSR700 und der Tracer 700 eingesetzt. Mit 689 Kubik und 75 PS sollte die Enduro gut gerüstet sein. Der Motor hockt in einem klassischen Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen, die Federelemente sind für harte Einsätze ausgelegt: Die 43er-USD-Gabel ist in der Dämpfung verstellbar und bietet 210 Millimeter Federweg; das ebenfalls verstellbare, angelenkte Federbein an der Alu-Schwinge bietet 200 Millimeter Federweg. Die Ernsthaftigkeit in Bezug auf Offroad erkennt man auch an der Reifenwahl: Die Yamaha Ténéré 700 verfügt vorne über ein 21-Zoll-, hinten über ein 18-Zoll-Rad. Mit Speichen, eh klar.
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Scrambler:

14.12.2018

Triumph Scrambler 1200 XC und XE in der Wüste.
Triumph Scrambler 1200 XC und XE in der Wüste.

Triumph Scrambler 1200 TestEhrlich erdig

Am Sonntag, den 16. Dezember 2018, war es endlich soweit: Wir durften wohl eines der Highlights der kommenden Motorradsaison in Portugal testen, bei einer im Heritage/Retro-Segment ungewöhnlich ausführlichen Präsentation. Denn die Triumph Scrambler 1200 wurde nicht nur einen Tag lang auf der Straße, sondern auch abseits griffiger Asphaltbänder bewegt, weshalb von den Briten ein zweiter Fahrtag angesetzt wurde. Anscheinend wollte man tatsächlich beweisen, dass 200- bzw. 250-Millimeter-Federweg nicht nur am Papier und auf den Pressefotos eine gute Figur machen. 

Die Details zu den beiden Scrambler-Schwestern XC und XE erfuhren wir bereits bei einer internationalen „statischen“ Präsentation in London Ende Oktober. 90 PS und 110 Nm aus dem bekannten 1200er Parallel-Twin, der mittlerweile glückliche sieben Modelle befeuert, 200 bzw- 250 Millimeter Federweg, 840 bzw. 870 Millimeter Sitzhöhe, 5 bzw. 6 Fahrmodi, Fahrwerk von Öhlins und Showa, Bremsen von Brembo und auch sonst zwei fein bestückte Schönheiten. Die Erwartungen an die Neuzugänge im Modern Classics-Segment von Triumph waren entsprechend hoch und an das große Selbstvertrauen der Briten geknüpft, was die Versprechen zur Geländegängigkeit der Scrambler betrifft. Handelt es sich wirklich um ernste Enduros, oder ist alles nur englischer Eklektizismus?

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25.10.2018

Triumph meint es mit der Offroad-Tauglichkeit der Scrambler 1200 ernst.
Triumph meint es mit der Offroad-Tauglichkeit der Scrambler 1200 ernst.

Triumph Scrambler 1200250 mm Federweg, Elektronik-Weltneuheiten

Im Boom der Retro- und Heritage-Bikes sind einige Motorräder entwickelt worden, die schön anzusehen sind, auch schön fahren, aber denen es an ernthafter Performance und Fahrdynamik fehlt. Die Triumph Scrambler 1200 ist kein solches Bike und hat nur wenig mit ihrer 2006 präsentierten Vorgängerin gemein. Mit einer Leistung von 90 PS, einem Drehmoment von 110 Nm und Öhlins-Federbeinen mit Federwegen von 200 bzw. 250 mm will die Scrambler nicht nur auf Schotterstraßen und Waldwegen attackieren, sondern sogar bei der Baja 1000.

Triumph meint es also ernst und packt den On/Offroader voll mit hochwertigen Komponenten und Elektronik und splittet das Modell in zwei Varianten. Die Variante Scrambler 1200 XC steht für eine ausgewogene Balance zwischen Straßen- und Geländeeigenschaften, während die Version XE auch im harten Offroad-Einsatz problemlos bestehen soll. Beide besitzen ein aufwändig konstruiertes Off-Road-Fahrwerk mit neuem Rahmen und mit einem 21-Zoll-Vorderrad, das auch die anspruchsvollsten Geländefahrer überzeugen will.

Komplettiert wird das Motorrad durch ein Rundumpaket an hochwertiger, topmoderner Technik in allen Bereichen – die Liste reicht von edlen Chassiskomponenten von Brembo oder Öhlins bis zu elektronischen Features wie Tempomat oder der Navi-Anbindung über die neue Triumph-App. Natürlich galt auch bei der Wahl der Ausstattung für die neue Scrambler 1200 die Devise: keine Kompromisse. Hier im Überblick: die Feature-Liste der auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Straßen- und Geländeeinsatz ausgelegten Scrambler 1200 XC sowie der Scrambler 1200 XE (das „E“ steht für „Extreme“), die mit nochmals verbesserten Offroad-Qualitäten punkten kann. Begeisternde Performance in allen Drehzahlbereichen – die „High-Power“-Version des 1200-Kubik-Bonneville-Motors in der speziellen Scrambler-Abstimmung bietet starke 90 PS bei 7400 U/min und ein extrem breites Drehmomentband mit satten 110 Nm bei nur 3940 U/min, dazu eine neu entwickelte, hochgelegte Scrambler-Auspuffanlage mit charakteristischem Sound.

Topmodernes Display der neuesten Generation mit Weltneuheiten: Völlig neu ist der TFT-Tacho, der zwei Premieren in einem Motorrad integriert, und zwar eine GoPro-Steuerung und eine Turn-by-Turn-Navigation. Ein Tempomat und ein USB-Anschluss sind bei beiden Varianten serienmäßig, Heizgriffe nur beim XE-Modell. Gestartet wird das Motorrad über ein Keyless-Go-System. Der Joystick am linken Lenkerende deutet schon auf umfangreiche Elektronik hin, die ABS, 5 bzw. 6 Fahrmodi und Traktionskontrolle beinhaltet. Sogar eine IMU ist mit an Bord.

Erste Sitzprobe in London: Die Sitzhöhe beträgt 840 mm bei der XC bzw. 870 mm bei der XE aufgrund der längeren Federwege. Mit meinen 1.80 m und verhältnismäßig langen Beinen konnte ich den Boden nur mit den Zehen und Fußballen erreichen, die Sohlen also nicht ganz absetzen. Das alltagstauglichere Modell ist auf jeden Fall die stärker straßenorientierte XC. Dafür passte der Kniewinkel perfekt. Auch der breitere Lenker der XE kommt mir sehr entgegen, damit ist sie allerdings 905 mm breit, ein weiterer Nachteil im öffentlichen Verkehr. Bei all der Technik in der Scrambler würde ich mir einen analogen Tacho mit kleinen LC-Display wünschen, aber dafür bietet die Elektronik vermutlich zu viele Möglichkeiten, die sich nur auf eben diesem hochmodernen TFT-Bildschirm unterbringen lassen.
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22.10.2018

Alle Viere: Die Ducati Scrambler-Palette 2019.
Alle Viere: Die Ducati Scrambler-Palette 2019.

Ducati Scrambler 2019Icon, Full Throttle, Cafe Racer, Desert Sled

Den Test der Ducati Scrambler Icon 2019 kann hier bereits lesen, noch detaillierter dann im nächsten Heft. Doch es gibt noch drei weitere Scrambler-Modelle mit dem 800er L-Twin, die Full Throttle, die Desert Sled und die Café Racer. Diese drei u?berarbeiteten Versionen besitzen die selben a?sthetischen und technischen Merkmale, wie sie fu?r 2019 mit der Scrambler Icon eingefu?hrt wurden. Bei den Scrambler Modellen werden moderne und authentische Materialien perfekt kombiniert. Das Aluminium der neu geformten, muskulo?seren Tankblenden passt perfekt zum lackierten Stahl des Tropfentanks und dem Klarglasscheinwerfer. Das schwarz lackierte Motorgeha?use mit gebu?rsteten Ku?hlrippen und die u?berfra?sten Speichen der Gussra?der machen die Ducati Scrambler noch attraktiver. Das neue Kurven-ABS von Bosch maximiert die aktive Sicherheit beim Bremsen. Ein weiteres Komfort-Plus ist die neue, hydraulische Kupplungsbeta?tigung, die, wie die Vorderradbremse, einen einstellbaren Hebel besitzt und nun leichter zu bedienen und pra?ziser zu dosieren ist.
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2.10.2018

Die "kleine" Scrambler kommt 2019 mit 10 PS mehr.
Die "kleine" Scrambler kommt 2019 mit 10 PS mehr.

Triumph Street Scrambler 201910 PS mehr Leistung

Welche zwei Worte sorgen für die größte Aufmerksamkeit bei einem Modell-Update? Deutlicher Leistungszuwachs. Diesen will Triumph jetzt bei seinem 900er Parallel-Twin der Street Scrambler bewirkt haben, der nun um 500 U/min. höher dreht als bisher. Dazu komme einige Änderungen wie ein neuer Nockenwellendeckel aus Magnesium, eine leichtere Kurbelwelle, ein neuer, gewichtsoptimierter Kupplungsdeckel und eine leichtere Kupplung. Mit jetzt 65 PS kann man gerne von einem deutlichen Plus bei der Motorleistung (18 Prozent, respektive 10 PS mehr als bisher) sprechen.

Weil mehr Leistung ohne weitere Anpassung nicht unbedingt mehr bringt, haben die Engländer auch weitere Verbesserungen vorgenommen. An der Front wurde ein neuer Brembo Vierkolben-Bremssattel verbaut, sowie eine neue, hochwertigere Vorderradgabel in Cartridge-Technik fu?r ein stabileres Fahrverhalten und mehr Komfort. Auf elektronischer Seiten finden wir die neu verfügbaren Fahrmodi „Road“ und „Rain“.  ABS und Traktionskontolle sind abschaltbar und beweisen, dass es Triumph mit dem Scramblen durchaus ernst meint. Für eine breite Zugänglichkeit sorgen eine niedrige Sitzhöhe, ein angenehm breiter Lenker und eine besonders leichtga?ngige, drehmomentunterstu?tzte Kupplung. Mit einem LED-Ru?cklicht, einer Wegfahrsperre und einer USB-Ladebuchse ist die klassische Schönheit topmodern ausgestattet.

Obwohl die optischen Veränderungen den meisten wohl erst auf den zweiten Blick auffallen, hat Triumph im Detail nachgebessert: Neues Finish der Sitzbank, breitere Vorderradgabel (gro?ßerer Anstand der Gabelrohre), neues Logo im modernen Design -, neues, hochwertigeres Styling der Instrumente. Wem die Street Scrambler auch 2019 nicht individuell genug ist, dem stehen u?ber 120 Zubeho?rteile in allen Bereichen zur Verfügung.
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