Leeren ›

Österreichs Plattform
Symbol, das darstellt, dass dieses Magazin 24h am Tag und 7 Tage die Woche verfügbar ist
für schräges Leben

Leseprobe gefällig?

Bitte, gerne! Einfach auf das Vorschaubild klicken und schon startet der Download.

Kiosk-Button
menu
Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
peter.schoenlaub@motorrad-magazin.at
28.10.2021

Ducati Multistrada V4 Pikes PeakEinarmschwinge, 17 Zoll und Superbike-Bremsen!

Der nächste Schritt kommt nicht überraschend: Dass Ducati auch der neuen Multistrada V4 die von früheren Generationen bekannte Sportversion „Pikes Peak“ zur Seite stellen würde, durfte man erwarten. Überraschend ist hingegen das Maß an Veränderung, die man dem Modell angedeihen ließ. Im Vergleich zu den im Adventure-Bereich angesiedelten Multistrada V4 ist die Pikes Peak nämlich deutlich anders: in der Ergonomie, im Fahrwerk, im Look und nicht zuletzt auch in der Elektronik.

Beginnen wir beim wohl wichtigsten Punkt, dem Fahrwerk. Im Gegensatz zur bekannten Multistrada V4 setzt die Pikes Peak auf zwei 17-Zoll-Räder. Mehr noch: Es sind serienmäßig Marchesini-Schmiederäder montiert, die gegenüber den Rädern der Adventure-Multistrada 2,7 Kilo an Gewicht einsparen. In Summe sind es übrigens vier Kilo, die man gegenüber der Multistrada V4 S abspeckt. Die Reifendimensionen lauten: 120/70-17 und 190/55-17. Aufgezogen werden sportliche Pirelli Diablo Rosso IV. 

Das bleiben aber nicht die einzigen Änderungen am Fahrwerk: Bei der Pikes Peak finden wir wieder die ikonische Alu-Einarmschwinge, außerdem wurde der Alu-Monocoque-Rahmen angepasst. Der Lenkkopf steht nun ein paar Grad steiler, was leichte Auswirkungen auf Radstand und Nachlauf hat. 

Als einzige Multistrada bekommt die Pikes Peak außerdem das elektronische Öhlins-Fahrwerk Smart-EC 2.0, das man unter anderem auch an der goldenen Gabel erkennt. Die Bremserei entspricht wie bei der Multistrada V4 S jener der Panigale (330er-Scheiben vorne mit Brembo-Stylema-Sättel), hier kommen allerdings auch die Bremsbeläge des Superbikes zum Einsatz.

Mit den Änderungen am Fahrwerk gehen, wie erwähnt, auch Modifikationen an der Sitzposition einher. Für mehr Schräglagenfreiheit wurden die Fußraster nach oben und hinten versetzt, während der Lenker niedriger positioniert wurde, gekröpfter ist und obendrein schmäler.

All das soll die V4 Pikes Peak sogar auf der Rennstrecke funktionieren lassen, wofür erstmals bei einem Multistrada-Modell ein Race-Modus integriert wurde. In diesem zusätzlichen Fahrmodus soll der unverändert 170 PS starke Granturismo V4 extrem direkt reagieren, DTC und Wheelie-Kontrolle interagieren erst im Extremfall. Auch das eigens neu kalibrierte Kurven-ABS werkt in einem speziellen Modus und erlaubt auch ein Abheben des Hinterrads. Zudem wurde das Eingreifen des Drehzahlbegrenzers anders abgestimmt, und ein eigenes Setup des Quickshifters erlaubt nicht nur schnellere Gangwechsel, sondern auch härteres Herunterschalten durch ein kurzfristiges Hinaufsetzen des Drehzahllimits.

Optisch ist die neue Ducati Multistrada V4 Pikes Peak – wie man sieht – auf einen Blick zu erkennen. Neben dem kleineren Vorderrad und der Einarmschwinge sticht sofort die fetzige Lackierung ins Auge, die das Centro Stile Ducati gemeinsam mit dem Designer Aldo Drudi gestaltet hat. Weitere Eigenheiten der Pikes Peak sind der dunkle, kurze Windschild, die schwarz-rote Sitzbank und viele Carbonteile.

Die Ausstattung der Multistrada V4 Pikes Peak ist erstaunlich vielfältig, so sind etwa auch hier beide Radarsysteme für den adaptiven Tempomaten und den Totwinkel-Überwacher serienmäßig zu finden. Auch das 6,5-Zoll-TFT-Display mit Smartphone-Connectivity darf natürlich nicht fehlen. Außerdem Standard: der Titan-Carbon-Akrapovic.

Die sportlichste Multistrada aller Zeiten soll bereits im Dezember 2021 zu den Händlern rollen. Der Österreich-Preis (festhalten!): 33.295 Euro!

Mehr zum Thema:

Sporttourer:

star_half
Motorradmagazin Premium. Redaktionell selbstständiger und unabhängiger Journalismus kostet – Euch ein paar Cent oder Euro. Inhalte, die als Motorradmagazin-Premium mit dem Stern gekennzeichnet sind, werden nach Lesezeit berechnet. Kein Abo, keine Verpflichtung, volle Transparenz. Dazu sorgt eine schlanke Preis-Obergrenze pro Monat für Kostensicherheit.

14.1.2026

Suzuki Hayabusa Special Edition 2026
Suzuki Hayabusa Special Edition 2026

Hayabusa SondermodellSE 2026

Auf der MOTO AUSTRIA in Wels (6.8. Februar 2026) präsentiert Suzuki erstmals das Sondermodell der Hayabusa des Jahres 2026 mit einer speziellen Lackierung.

weiterlesen ›
star_half
Motorradmagazin Premium. Redaktionell selbstständiger und unabhängiger Journalismus kostet – Euch ein paar Cent oder Euro. Inhalte, die als Motorradmagazin-Premium mit dem Stern gekennzeichnet sind, werden nach Lesezeit berechnet. Kein Abo, keine Verpflichtung, volle Transparenz. Dazu sorgt eine schlanke Preis-Obergrenze pro Monat für Kostensicherheit.

24.11.2025

Honda CB1000GT
Honda CB1000GT

Honda CB1000GT TestDie bessere Hornet?

Die CB1000GT füllt eine Lücke im Honda-Modellprogramm. Sie basiert auf der Hornet und gleicht ihr in manchen Punkten wie ein Ei dem anderen. Kann daraus ein gelungenes Sporttouring-Konzept entstehen? Und wie!

weiterlesen ›
star_half
Motorradmagazin Premium. Redaktionell selbstständiger und unabhängiger Journalismus kostet – Euch ein paar Cent oder Euro. Inhalte, die als Motorradmagazin-Premium mit dem Stern gekennzeichnet sind, werden nach Lesezeit berechnet. Kein Abo, keine Verpflichtung, volle Transparenz. Dazu sorgt eine schlanke Preis-Obergrenze pro Monat für Kostensicherheit.

4.11.2025

Die neue Honda CB1000GT Modelljahr 2026
Die neue Honda CB1000GT Modelljahr 2026

Neu: Honda CB1000GTEdel-Sporttourer

Viel Power, umfassende Ausstattung, elektronisches Fahrwerk: Auf Basis der großen Hornet bringt Honda 2026 einen modernen Sporttourer im Crossover-Look, der diese Klasse auf den Kopf stellen könnte. Wir haben alle Details.

weiterlesen ›

Ducati:

star_half
Motorradmagazin Premium. Redaktionell selbstständiger und unabhängiger Journalismus kostet – Euch ein paar Cent oder Euro. Inhalte, die als Motorradmagazin-Premium mit dem Stern gekennzeichnet sind, werden nach Lesezeit berechnet. Kein Abo, keine Verpflichtung, volle Transparenz. Dazu sorgt eine schlanke Preis-Obergrenze pro Monat für Kostensicherheit.

27.3.2026

Ducati Superleggera V4 Centenario 2027
Ducati Superleggera V4 Centenario 2027

Neu: Ducati Superleggera V4 CentenarioDie Ärgste, Beste und Teuerste

Zum 100. Geburtstag legt Ducati wieder eine Superleggera-Version der aktuellen Panigale V4 auf – mit jeder Menge haarsträubend genialer technischer Details bis hin zu Bremsen und Gabel-Standrohren aus Carbon. Der Preis für das limitierte Supercar auf zwei Rädern ist noch offen, man rechne aber mit deutlich mehr als fürs Vorgängermodell. Im Jahr 2020 waren es über 120.000 Euro ...

weiterlesen ›
star_half
Motorradmagazin Premium. Redaktionell selbstständiger und unabhängiger Journalismus kostet – Euch ein paar Cent oder Euro. Inhalte, die als Motorradmagazin-Premium mit dem Stern gekennzeichnet sind, werden nach Lesezeit berechnet. Kein Abo, keine Verpflichtung, volle Transparenz. Dazu sorgt eine schlanke Preis-Obergrenze pro Monat für Kostensicherheit.

12.3.2026

Ducati Monster 2026 in Sport-Lackierung schräg von vorne
Ducati Monster 2026 in Sport-Lackierung schräg von vorne

Ducati Monster 2026Neue Sport-Lackierung

Die neue Ducati Monster ist noch kaum am Markt, da erscheint plötzlich noch eine dritte Lackierung für die italienische Ikone: Neben Rot und Weiß ist das Naked Bike auch in einer „Sport-Lackierung“ zu haben, die an die legendäre Monster S4 aus dem Jahr 2001 erinnern soll.

weiterlesen ›
star_half
Motorradmagazin Premium. Redaktionell selbstständiger und unabhängiger Journalismus kostet – Euch ein paar Cent oder Euro. Inhalte, die als Motorradmagazin-Premium mit dem Stern gekennzeichnet sind, werden nach Lesezeit berechnet. Kein Abo, keine Verpflichtung, volle Transparenz. Dazu sorgt eine schlanke Preis-Obergrenze pro Monat für Kostensicherheit.

26.2.2026

Ducati DesertX 2026
Ducati DesertX 2026

Ducati DesertX 2026Böser Blick

Angetrieben vom neuesten 890-Kubik-V2 mit variabler Ventilsteuerung und mit geändertem Design sowie Aufwertungen im Detail startet die DesertX in die nächste Sonderprüfung.

weiterlesen ›

:

star_half
Motorradmagazin Premium. Redaktionell selbstständiger und unabhängiger Journalismus kostet – Euch ein paar Cent oder Euro. Inhalte, die als Motorradmagazin-Premium mit dem Stern gekennzeichnet sind, werden nach Lesezeit berechnet. Kein Abo, keine Verpflichtung, volle Transparenz. Dazu sorgt eine schlanke Preis-Obergrenze pro Monat für Kostensicherheit.

3.4.2026

KTM Freeride E 2027 in Orange stehend schräg von vorne
KTM Freeride E 2027 in Orange stehend schräg von vorne

KTM Freeride EStart frei für die zweite Generation

Mit der ersten Freeride E betrat KTM seinerzeit Neuland und positionierte sich als Elektro-Pionier. Mittlerweile ist die Elektromobilität speziell im Segment der Leichtenduros am Markt etabliert – und KTM will mit der zweiten Generation an alte Erfolge anschließen.

weiterlesen ›
star_half
Motorradmagazin Premium. Redaktionell selbstständiger und unabhängiger Journalismus kostet – Euch ein paar Cent oder Euro. Inhalte, die als Motorradmagazin-Premium mit dem Stern gekennzeichnet sind, werden nach Lesezeit berechnet. Kein Abo, keine Verpflichtung, volle Transparenz. Dazu sorgt eine schlanke Preis-Obergrenze pro Monat für Kostensicherheit.

27.3.2026

Ducati Superleggera V4 Centenario 2027
Ducati Superleggera V4 Centenario 2027

Neu: Ducati Superleggera V4 CentenarioDie Ärgste, Beste und Teuerste

Zum 100. Geburtstag legt Ducati wieder eine Superleggera-Version der aktuellen Panigale V4 auf – mit jeder Menge haarsträubend genialer technischer Details bis hin zu Bremsen und Gabel-Standrohren aus Carbon. Der Preis für das limitierte Supercar auf zwei Rädern ist noch offen, man rechne aber mit deutlich mehr als fürs Vorgängermodell. Im Jahr 2020 waren es über 120.000 Euro ...

weiterlesen ›
star_half
Motorradmagazin Premium. Redaktionell selbstständiger und unabhängiger Journalismus kostet – Euch ein paar Cent oder Euro. Inhalte, die als Motorradmagazin-Premium mit dem Stern gekennzeichnet sind, werden nach Lesezeit berechnet. Kein Abo, keine Verpflichtung, volle Transparenz. Dazu sorgt eine schlanke Preis-Obergrenze pro Monat für Kostensicherheit.

26.3.2026

KTM 890 Adventure R Rally
KTM 890 Adventure R Rally

Neu: KTM 890 Adventure R RallyNoch schärfer im Gelände

KTM steigert die bekannte 890 Adventure R weiter und legt ein exklusives Rally-Modell der Mittelklasse-Reiseenduro auf. Mit dabei: ein Premium-Fahrwerk mit noch längeren Federwegen, ein cooles Red-Bull-Factory-Design und jede Menge Ausstattung.

weiterlesen ›

Leseprobe gefällig?

Bitte, gerne! Einfach auf das Vorschaubild klicken und schon startet der Download.