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9.4.2024

Yamaha Tenere 700 ZubehörVolles Programm

Der Sommer ist in der Motorradmagazin-Redaktion gewöhnlich nicht nur Reise-Hauptsaison für unseren Test-Fuhrpark, sondern bietet nach dem intensiven Saisonbeginn endlich ausgiebig Zeit für Schrauberei in der Dauertest-Garage. Ganz besonders viel Werkzeug musste unsere Yamaha Ténéré 700 an ihren schlanken Körper lassen – keineswegs, weil am Serienfahrzeug dringende Verbesserungsmaßnahmen nötig gewesen wären. Im Gegenteil: Weil die Zubehörindustrie mittlerweile unzähliges Zubehör für Yamahas Reiseenduro-Topseller offeriert, sind die Möglichkeiten zur individuellen Anpassung schier grenzenlos. Erfreulicherweise entpuppten sich alle unsere Umbauten dank des simplen, übersichtlichen Aufbaus der Ténéré auch für Hobby-Mechaniker ganz ohne Nervenzusammenbruch als machbar.

Einzig die wohl wichtigste Maßnahme überließen wir in bewährter Manier einem Profi: Im Rahmen eines Salzburg-Ausflugs bekam die T7 einen ausgiebigen Chassis-Feinschliff von Bernhard Haslacher verpasst. „Die Ténéré verfügt grundsätzlich über ordentliche Fahrwerkskomponenten, denen beim Hersteller wohl aus Kostengründen der letzte Feinschliff verwährt geblieben ist. Daher kann man mit recht wenig Aufwand deutliche Verbesserungen erzielen“, attestiert der langjährige Fahrwerks-Guru unseres Vertrauens der Ténéré. Das genaue Rezept zur Optimierung bleibt zwar Firmengeheimnis, essenzielle Ingredienzen sind jedoch unter anderem progressive Federn, edles Dämpfer-Öl sowie eine Feinpolitur der Gabel-Tauchrohre. Das Ergebnis ist ganz nach unserem Geschmack und eine gravierende Verbesserung zum etwas stuckrigen Werks-Setup.

Die Komponenten sprechen plötzlich herrlich sensibel auf kleinste Bodenunebenheiten an und lassen die Yamaha regelrecht über holprige Kanaldeckel oder Schlaglöcher schweben. Während die neue Fahrwerks-Abstimmung mit satter Dämpfung im Offroad-Einsatz regelrecht brilliert, kommt sie auch dem Kurvenspaß auf Asphalt zugute. Die Gabel taucht beim harten Anbremsen von Serpentinen spürbar weniger tief ein, das Hinterrad bringt mehr Bremskraft auf den Boden, Chassis-Rückmeldungen und Straßenlage haben sich gravierend verbessert. Chapeau, Bernhard Haslacher!

Weil wir den Fokus bei unserer Ténéré auf TET- und ACT-Tauglichkeit legen, spielen Robustheit und möglichst geringes Gewicht die Hauptrollen. Die superleichte, Underseat-Auspuffanlage Dakar von MIVV (€ 519,–) wiegt satte 2,7 Kilo weniger als der 4,8 Kilo schwere Serienauspuff und klingt einfach „bärig“, wie man in Tirol sagt. Mit 971 Gramm spart auch die Lithium-Ionen-Batterie von Delo (€ 119,99) rund zwei Kilo im Vergleich zu ihrem Blei-Pendant. Die Demontage der Sozius-Raster reduziert einen weiteren Kilo auf der Waage, und auch das gekappte Alu-Heck (ca. € 130,–; zwingend notwendig für die MIVV-Auspuffmontage) mit Mini-LED-Blinkern von iXS lässt die Ténéré ein paar hundert Gramm abspecken.

Der so clever eingesparte Ballast ermöglicht den Einsatz von Fahrzeug-Protektoren an sinnvoller Stelle, ohne das Fahrzeuggewicht weiter in die Höhe zu treiben: Der massive Alu-Motorschutz von Panonian (€ 359,95) schützt auch im Falle eines Sturzes, ein Alu-Kühlerschutz (€ 105,81) widersteht problemlos Ästen und Schotter-Beschuss, Plastik-Abdeckungen von Acerbis bewahren Schwinge und Rahmen vor Kratzern. Alu-Handguards sind im Offroad-Einsatz ohnehin fast obligatorisch, das von uns gewählte Barkbusters-Modell VPS (€ 155,–) wird auf Wunsch mit passendem Montagesatz für das Lenker-Innengewinde der Ténéré geliefert.

Zu guter Letzt soll unser gewähltes Zubehör auch das Adventure-Leben etwas bequemer machen: Die hohe, einteilige Rallye-Sitzbank von Yamaha (€ 450,–) entspannt den Kniewinkel und ist bequem gepolstert. Der waschbare Schaum-Luftfilter von Unifilter (€ 69,90) aus dem Touratech-Programm erlaubt die Reinigung zwischen zwei staubigen Gelände-Etappen. Eine am Heckrahmen befestigte und direkt an der Batterie angeschlossene 12-Volt-Steckdose (€ 19,99) ermöglicht den Betrieb eines elektrischen Reifen-Kompressors, ohne die Sitzbank abnehmen zu müssen. Eine Verbreiterung für den Fußbremshebel (ab ca. € 25,–) sowie größere, leichtere Alu-Fußrasten und universell einstellbare Handhebel erhöhen den Komfort bei langen Fahrten, vor allem im Stehen.

Besonders qualitativ hochwertige, CNC-gefräste Alu-Highlights an unserer Dauertest-T7 sind Gepäckbrücke sowie Cockpit-Navihalterung von Donner-Tech. Der fabulöse Heckträger kann je nach Bedarf moduliert werden. Als Basis dienen massive Sozius-Haltegriffe (€ 219,–), die mit wenigen Handgriffen um einen schmalen Gepäckträger (€ 419,–) ergänzt werden können, der sich mittels Gummipuffer direkt am Heck der Ténéré abstützt. Muss eine größere Ladung transportiert werden, montiert man die genialen Plattform-Verbreiterungen (€ 219,–), bei denen auch Durchführungen für Zurrgurte nicht vergessen wurden.

Auch kompatible Seitenträger für Satteltaschen finden sich im Portfolio von Donner-Tech, auf die wir an unserer Yamaha mangels üppigem Gepäcks jedoch verzichten. Keinesfalls auskommen möchten wir jedoch ohne den Cockpit-Stabilisator (€ 95,–) des deutschen Edel-Herstellers, der sich perfekt mit dem hauseigenen Navi-Halter kombinieren lässt und bisher sämtlichen Erschütterungen stoisch widersteht: Wir haben uns für die Variante „Navihalter Slim Basic 28.6“ (€ 109,–) in Kombination mit dem „Winkeladapter“ (€ 48,–) sowie der Adapterplatte für Garmin (€ 30,–) entschieden – so lässt sich das GPS-Display nach oben ausrichten, damit auch im Stehen die Track-Linie stets im Auge behalten werden kann. Ein weiterer, ausgiebiger Praxis-Test steht bereits kurz bevor: Sobald sich die mediterrane Hitze in klarer Herbstluft aufgelöst hat, werden wir den neu geschaffenen ACT Kroatien unter die (dann wieder mit grobem Reifenprofil bestückten) Räder nehmen.

Tune-Up Yamaha Ténéré 700 2023

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