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Christoph Lentsch
Autor: Christoph Lentsch
9.7.2019

Hirscher fährt MotoGPSchi trifft Spielberg

Er weiß, wie es ist, mit über 100 km/h und Gottvertrauen in blinde Ecken einzulenken, um das letzte Hundertstel für den Sieg rauszuholen. Aber wie es ist, mit einem 270-PS-Motorrad unterm Hintern einen Berg hinauf zu beschleunigen, das wusste er noch nicht. Am Dienstag wagte sich Marcel Hirscher auf asphaltiertes Terrain, wenn auch nicht zum ersten Mal. Die Fahrt mit einer KTM RC16 war aber definitiv eine Premiere für den Vollblut-Sportler. "Einfach ein Wahnsinn, was in diesem Bike steckt", zeigte sich Hirscher überwältigt und weiß jetzt schon, dass er den Zweirad-Helden beim Motorrad Grand Prix von Österreich 2019 wieder genau auf die Finger schauen wird - entweder live vor Ort oder bei ServusTV! www.projekt-spielberg.com/motogp/tickets 

Dass Marcel Hirscher auch passionierter Motorsportler ist, ist bekannt. Der Salzburger war bereits mehrmals bei Formel 1 und Motorrad Grands Prix am Spielberg zu Gast, steigt regelmäßig auf die Motocross-Maschine und zählt Dakar-Sieger Matthias Walkner zu seinen Freunden. Am Dienstag durfte sich der österreichische Alpin-Ski-Star – nach einem „Herantasten“ mit einem Moto2- Bike – auf das unangefochten heißeste Terrain im Zweirad-Rennsport begeben und eine KTM RC16 über den Red Bull Ring pilotieren. Werksfahrer Johann Zarco führte ihn dabei über die Strecke, Gustl Auinger half mit beruhigenden Worten und wertvollen Tipps in der Boxengasse.

Marcel Hirscher war nach der Fahrt begeistert: "Der Moment, der mich am meisten begeistert hat war, wenn man merkt, dass von den 270 PS bei einem Gewicht von 170 Kilogramm und mit mir drauf noch immer genügend übrig ist. Das ist das Schnellste und Ärgste, was ich je erlebt habe!"

"Diese Beschleunigung ist unvergleichlich. Es fühlt sich komplett schräg an – fast nicht zu beschreiben. Mensch und Maschine sind weg und der Geist ist hinterher.“ „Johann hat den Asphalt mit dem Zeigefinger gestreichelt und mir gezeigt: ,Runter mit dir!’ Ich hab’ mir nur gedacht, der ist zweifacher Weltmeister, ich werd’ schon nicht umfallen! Für ihn ist es ungefähr so, wie für mich, wenn ich einem Deutschen Skifahren lernen müsste!"

"In meiner Zeit als Skifahrer habe ich einiges erleben dürfen. Aber das heute überschreitet eine Grenze. Wenn man am eigenen Leib spüren darf, was diese Jungs leisten. Ich habe riesigen Respekt davor. Für mich ist es ein Ausflug, für den ich mich nur bedanken kann!"

"Ich bin sicher einer von ganz wenigen auf diesem Planeten, die auf so ein Motorrad dürfen, obwohl sie nix können."

"Andere haben den Wunsch, einmal in einem Formel-1-Auto zu sitzen. Aber für mich war das definitiv immer MotoGP. Darum geht heute ein Traum für mich in Erfüllung."

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