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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
peter.schoenlaub@motorrad-magazin.at
1.10.2025

Erwischt: Ducati DesertX V2 2026Leichter ins Gelände

Sie bereitete den Weg für Ducati zum Anbieter offroad-tauglicher Bikes, jetzt steht die nächste Generation vor der Tür: die DesertX für 2026. Und wie ihre Plattformschwestern, dürfte sie deutlich an der Gewichtsschraube drehen – nach unten.

Ducati hat sich vom Hersteller sportlicher Straßenmotorräder inzwischen zum Vollsortimentsanbieter gewandelt. Vom Supersportler bis zur Reiseenduro, vom Einzylinder bis zum V4 – bei den Italienern wird mittlerweile fast jeder fündig. Ein wichtiger Schritt auf diesem Weg war, speziell für die Märkte in Übersee, die Erweiterung der Palette um Modelle für unbefestigtes Terrain. Mittlerweile bietet Ducati sogar Motocross-Modelle für Endkunden an und fährt diese im sportlichen Wettbewerb.

Das Modell, das die Erweiterung der Italiener in diese Richtung mit auf den Weg gebracht hat, war die DesertX. Im Jahr 2019 zunächst als Konzeptbike unter der Fahne der Submarke Scrambler präsentiert und als solche zunächst von einem luftgekühltem V2 angetrieben, ging sie zur Saison 2022 als erste Ducati mit einem 21-Zoll-Vorderrad in Serie – angetrieben vom altehrwürdigen Testrastretta-V2 mit desmodromischer Ventilsteuerung.

Dieser wird seit der Präsentation einer neuen Antriebsgeneration in Panigale V2 und Streetfighter V2 schrittweise durch den neuen, schlicht „V2“ genannten Zweizylinder mit konventioneller Ventilsteuerung ersetzt. Je nach Modell leistet der neue 890er-V2 zwischen 116 und 120 PS Spitzenleistung. Dieser neue Motor wird zur Saison 2026 auch seinen Weg in die DesertX finden und damit die neue Modellgeneration der kernigen Reiseenduro einläuten.

Wichtiger Nebeneffekt dürfte, wie schon bei Panigale, Streetfighter und Multistrada mit V2-Antrieb, eine beträchtliche Gewichtseinsparung sein, die mit dem neuen Antrieb einhergeht. Die aktuelle Multistrada V2 wiegt laut Herstellerangaben knapp 18 Kilogramm weniger als ihre Vorgängerin. Sollte sich die Diät der neuen DesertX auf eine ähnliche Gewichtsersparnis summieren, dann würde dies ein Gewicht von fahrfertig rund 206 Kilogramm bedeuten. Ein gewaltiger Schritt, der besonders beim Einsatz abseits befestigter Wege für viele Kunden mehr Bedeutung hat als die Zunahme an Spitzenleistung – die es übrigens auch geben könnte, da die bisherige Version bei 110 PS hält.

Sichtbar machen die Italiener die Diät schon durch das Design. Wie mehrere Prototypen zeigen, die zuletzt bei Fahrwerkstests an gleich mehreren Stellen in Europa gesichtet wurden, wird die Gestaltung der kommenden DesertX-Generation zwar Elemente des aktuellen Modells aufnehmen; die Bologneser wollen die Baureihe als Verbeugung vor der Cagiva Elefant verstanden wissen. Das bedeutet, selbstverständlich, wieder den Einsatz des 21-Zoll-Vorder- und 18-Zoll-Hinterrads. Die nächste Generation wird jedoch um einiges schlanker gestaltet. Besonders am Heck ist dies auffällig, wo künftig offenbar der Platz für einen zweiten Tank wegzufallen scheint, wie es ihn derzeit noch im Zubehörprogramm für die Italienerin gibt. Auch die Front wirkt drahtiger.

Einbußen des Tankvolumens (bislang 21 Liter) dürfte dies jedoch nicht, oder höchstens marginal, nach sich ziehen. Vielmehr kann der Tank anders geformt werden, da der neue V2-Motor kompakter gebaut ist. Wie bei den bisherigen V2-Modellen der neuesten Generation dürfte der Antrieb auch in der DesertX 890 Kubikzentimeter Hubraum messen. Anders als in diesen kommt in der Big-Enduro am Heck jedoch eine neue Konstruktion von Federbein und Schwinge zum Einsatz – eine Entwicklung, die aller Wahrscheinlichkeit nach der gesteigerten Geländegängigkeit gegenüber den Schwestermodellen geschuldet sein dürfte. Federung und Dämpfung sind vorne wie hinten manuell voll einstellbar. Der Antrieb dürfte identisch sein mit der Ausbaustufe, die in der aktuellen Multistrada V2 verbaut wird. Bei dieser bedeutet das 116 PS Spitzenleistung und ein maximales Drehmoment von 92 Newtonmeter bei 8250 U/min.

Die Präsentation der neuen Ducati DesertX des Modelljahrs 2026 lässt nicht mehr lange auf sich warten. Spätestens zum 4. November dürfte sie, aller Wahrscheinlichkeit nach, ihre Publikumspremiere auf der Eicma in Mailand feiern, gemeinsam mit der leicht überarbeiteten Multistrada V4 Rally. Zunächst wird das DesertX-Angebot dabei wieder allein aus dem Basis-Modell bestehen. Weitere Varianten – derzeit gibt es zusätzlich die Rally – dürften folgen. 

Den Terminplan der Neuheiten-Enthüllungen von Ducati seht ihr übrigens hier.

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