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Peter Schönlaub
Autor: Peter Schönlaub
20.2.2017

KTM MotoGP PräsentationSchnelle Bikes und Starke Sprüche

Heute war es endlich so weit: Im spektakulären neuen KTM-Motorsportgebäude in Munderfing wurde das gesamte Red Bull KTM Factory Racing Team für die Straßen-Weltmeisterschaft vorgestellt. Die Orangen erweitern ja heuer ihr Engagement auf alle drei Klassen: Moto3, Moto2 und MotoGP, wobei die Königsklasse naturgemäß im Fokus des Interesses stand. „In Sachen Geld, Logistik und Technologie ist die MotoGP das bei weitem aufwändigste Unterfangen, auf das wir uns je eingelassen haben“, ist KTM-Mehrheitseigentümer und CEO Stefan Pierer stolz.

Dem Anlass entsprechend fand sich nicht nur eine Heerschar an nationalen und internationalen Journalisten in der winzigen oberösterreichischen Gemeinde ein, sondern auch jede Menge Partner, die das Projekt begleiten und unterstützen. Wie wichtig dem Unternehmen dieser Schritt in die Königsklasse ist, zeigt die Tatsache, dass neben dem blendend gelaunten Hausherrn auch der gesamte KTM-Vorstand, Designpapst Gerald Kiska und natürlich Heinz und Hannes Kinigadner anwesend waren. Für den Hauptsponsor Red Bull war Motorsportchef Thomas Überall vor Ort. Präsentiert wurde die Veranstaltung von ServusTV-Moderatorin Andrea Schlager.
Der Moment der Enthüllung war natürlich spannend, auch wenn man die letztgültige Form der Motorräder ja schon von den Tests kannte und davon ausgehen durfte, dass sich das Design der Graphics nicht weit von den Moto3-Rennern oder dem Wildcard-Einsatz letztes Jahr in Spielberg fortbewegen würde. Der finale Look brachte dann aber doch eine Überraschung, da man sich für eine Mischung aus matten und glänzenden Oberflächen entschieden hat – was den Motorrädern exzellent steht. Allein optisch sind diese Racer schon eine Bereicherung für jedes Fahrerlager der kommenden Saison.

Auch sonst sprüht KTM vor Optimismus. „Wir stehen bereits besser da, als wir es für diesen Zeitpunkt erwartet haben“, erklärte KTM-Boss Stefan Pierer. „Die Tests in Phillip Island waren sehr motivierend.“ Angesprochen auf seine Erwartungen meinte er: „Für den ersten Dakar-Sieg haben wir sieben Jahre gebraucht, für den ersten Supercross-Sieg drei Jahre. Ich rechne damit, dass wir uns nach drei Jahren in Podiumsnähe befinden. Oder sagen wir lieber: Aufs Podium fahren können. Meine Benchmark ist in dieser Hinsicht Suzuki.“

Bereits im zweiten Jahr – also 2018 – wird KTM auch ein Privatteam mit der RC16 ausrüsten, sollte es in dieser Hinsicht Interesse geben; dieser Schritt wurde mit MotoGP-Veranstalter Dorna vereinbart. Irgendwann wird KTM auch eine frei käufliche Replika der RC16 (ohne Straßenhomologierung) anbieten, aber da will Pierer kein Datum nennen: „Zuerst konzentrieren wir uns auf den Renneinsatz.“
Am Ende zeigte sich der KTM-Boss kämpferisch: „Wir sind eine Racing-Company. Wir lieben den Rennsport und wir lieben es, japanische Bikes zu schlagen!“ Und dann gab’s noch einen besonderen Seitenhieb auf den Weltmarktführer und regierenden MotoGP-Weltmeister Honda: „Honda ist der Gegner, den wir am wenigsten mögen. Sie versuchen im Rennsport immer wieder zu tricksen und betrügen, obwohl sie es doch nicht nötig hätten. Beispiele gibt’s genug, etwa bei der letzten Dakar oder in der Moto3. Offensichtlich ist das einfach ihre Art – und genau deswegen wollen wir Honda besiegen.“
Motorrad Bildergalerie: KTM RC16 2017

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